Anita Lasker-Wallfisch ermahnt die Gräueltaten niemals zu vergessen

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Bundestag gedenkt den Opfer des Nationalsozialismus

Berlin, 31. Januar 2018

Liebe Blog-Leserinnen und liebe Blog-Leser,

heute habe ich im Plenum an einer Sonderveranstaltung anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus teilgenommen. Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus findet seit 1996 in Deutschland statt und ist auf den 27. Januar datiert. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Dieser Tag wurde als Gedenktag für die Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns und Völkermordes ins Leben gerufen, da das Lager Auschwitz symbolhaft für den Holocaust steht. An die Gräuel des NS-Regimes erinnerte in ihrer Rede auch Anita Lasker-Wallfisch. Anita Lasker-Wallfisch ist eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Ausschwitz. Sie gab ein persönliches und bewegendes Zeugnis über die Gräueltaten, die an Juden im Nationalsozialismus verübt worden sind. Obwohl sie persönlich unter Gefangenschaft und Zwangsarbeit gelitten hat, war ihre Rede auch getragen von Optimismus. Durch ihr Zeugnis über das Geschehen in der menschenverachtenden NS-Diktatur ermahnt sie dazu, diese Gräuel niemals zu vergessen oder zu historisieren.

Ihre Sylvia Pantel