Neue alte Heimat Deutschland – Sylvia Pantel rückt mit Heinrich Zertik die besondere Rolle der Russlanddeutschen in den Fokus

Einen interessanten Themenabend im Wahlkreis gestaltete die CDU-Abgeordnete Sylvia Pantel am Mittwoch gemeinsam mit ihrem Bundestagskollegen Heinrich Zertik. Mit dem ersten russlanddeutschen Mitglied des Bundestages stand ein ausgewiesener Experte in Sachen Aussiedler- und Vertriebenenpolitik Rede und Antwort und lockte trotz der Wetterkapriolen zahlreiche Besucher in die Freizeitstätte Garath. Mit dabei waren auch führende Vertreter themenbezogener Vereine und Organisationen wie die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland oder die Organisation „Akzeptanz, Vertrauen, Perspektive“ (AVP).

Nicht zufällig stand die Veranstaltung unter dem Motto „Heimat – Identität – Glaube – „, sind diese Begriffe doch von zentraler Bedeutung für viele Russlanddeutsche. Zertik, dessen Familie 1941 nach Kasachstan deportiert worden war, ehe er Ende der achtziger Jahre in die Bundesrepublik übersiedelte, wusste davon eindrucksvoll zu berichten.

„Die Menschen haben immer in Deutschland ihre Heimat gesehen und haben hart dafür angepackt, sie hier zu finden“, so der Vorsitzende des Bundesnetzwerks Aussiedler der CDU Deutschlands. Der Bezug zum Glauben sei dabei „sehr tief“. Außerdem sei es für das Zusammenleben wichtig, aufeinander zuzugehen, miteinander zu sprechen und gemeinsam etwas beizutragen.

Kurzum: Das Ankommen in der neuen alten Heimat sei kein Selbstläufer, sondern vielmehr ein Prozess, bei dem es ganz wichtig sei, mitzumachen und sich einzubringen. Für diesen Ansatz gab es besonderen Zuspruch von Gastgeberin Sylvia Pantel: „Als CDU trauen wir den Menschen zu, dass sie selber etwas schaffen und nicht nur fragen ‚Was macht der Staat für uns?‘.

Dieses „sich selber bemühen müssen“ unterstrich Heinrich Zertik mit einem Vergleich: „Wer etwas essen will, muss dazu etwas kochen, oder zumindest zum Bäcker oder Metzger gehen, damit es etwas gibt.“ Zertiks Engagement in der Politik sei deswegen von Beginn an danach ausgerichtet gewesen, Netzwerke zu knüpfen und eine Plattform zu schaffen, wo auch Menschen mit ähnlicher Geschichte wie er, sich wiederfinden.

Dass dazu auch schon solche Veranstaltungen beitragen können, wie die in Garath, zeigte sich bei der anschließenden angeregten Diskussionsrunde mit den Besuchern. Der Tenor mehrerer Wortmeldungen: Auch, wenn man in einem autoritären Staat wie Russland sozialisiert wurde, und die größere Freiheit Umstellungsprobleme mit sich bringt, fühlen wir uns in Deutschland heimisch und leben und pflegen diesen Heimatgedanken. Oder, wie es eine Besucherin auf den Punkt brachte: „Wir sind Deutsche und fühlen uns als Deutsche.“

 

Traditionsreicher Fußball mit vielen Gewinnern – Benefizspiel in Wersten wurde zum gelungenen Familienfest

Sonne, Stimmung, Tore – nicht nur wegen dieser Zutaten wurde das Familienfest mit Benefizspiel der Traditionsmannschaften von Wersten 04 und Fortuna Düsseldorf zur viel zitierten „rundum gelungenen Veranstaltung“.

„Wenn alle Besucher Spaß hatten und alle Beteiligten zufrieden waren, dann hat sich die viele Arbeit gelohnt“,  zeigte sich die Bundestagabgeordnete Sylvia Pantel zufrieden über das sportliche Fest in ihrem Heimatwahlkreis, bei dem sie als Organisatorin buchstäblich mit angepackt hatte.

Während vor allem die jungen Besucher sich am Mitmach-Angebot erfreuten, sorgte unter den älteren Semestern das Traditionsspiel für manchen „Weißt Du noch…?“-Moment – kein Wunder, bei Namen wie Gerd Zewe, Robert Niestroj oder Egon Köhnen. Dass die alt-internationalen Fortuna-Legenden sich dabei sehr volksnah zeigten – Europapokal-Finalist Köhnen kam beispielsweise mit dem Fahrrad – passte so Recht zum familiären Charakter der Veranstaltung.

Den prägten aber auch die zahlreichen anderen Helfer, die sich, wie die Fortuna-Altstars, ehrenamtlich für ein gelingendes Fest engagiert hatten. Dazu gehörten THW und Malteser ebenso wie die Rather Schützen, die örtliche Katholische Gemeinde, die Tanzschule Budde und der Rhein-Bote. Auch die „kulinarische Unterstützung“ mit Bratwürsten von Kebbens und Menken sowie Bier von der Brauerei Füchschen fand großen Anklang. Dazu gab es Musik von den „Rhine Guards“, den „Düsseldorfer Stadttrompetern“ und der „Music Company“.

„Jeder einzelne Helfer hat dazu beigetragen, dass wir alle gemeinsam ein so schönes Fest feiern konnten“, so Sylvia Pantel, „ein großes Dankeschön dafür!“ Dass die Fortuna-Legenden den Benefiz-Kick mit 4:1 für sich entschieden, konnte Gastgeber Wersten 04 angesichts eines tollen Tages auf seiner Sportanlage verschmerzen. „Das war ein echtes Highlight für unseren Verein“, freute sich dessen 2. Vorsitzender Uwe Grüters und fügte hinzu: „Wir konnten uns präsentieren, viele alte und neue Gesichter bei uns begrüßen und dabei Kontakte knüpfen.“

Und das I-Tüpfelchen kommt ja erst noch, denn der Erlös der Veranstaltung kommt bekanntlich der Jugendarbeit des Vereins und der Kirchengemeinde St. Maria in den Benden  zugute. Momentan werde noch zusammengezählt, aber bereits jetzt zeichnet sich ein hübsches Sümmchen ab, zumal, wie Sylvia Pantel verrät, sogar noch etwas dazu kommt: „Einigen hat es so gut gefallen, dass Sie spontan signalisiert haben, die Spendensumme aufzurunden.“ Da darf sich die Jugend im Stadtteil auf Unterstützung freuen… .

Zusammen mit den Fortuna-Legenden Egon Köhnen (l.) und Gerd Zewe schneidet Sylvia Pantel die Torte zum Spiel ( gespendet von den Düsseldorfer Stadtbäckern )  an (ganz links im Bild: Mehdi Schröder, Betreuer der Fortuna-Traditionsmannschaft).

 

Linksextremismus – nur ein aufgebauschtes Problem?

Seit den schweren Krawallen anlässlich des G 20-Gipfels in Hamburg ist das Thema Extremismus wieder in aller Munde. Die Bilder der Ausschreitungen und der Zerstörungen haben gezeigt, dass der Linksextremismus in Deutschland sicherlich kein aufgebauschtes, sondern ein allgegenwärtiges und ernstzunehmendes Problem ist.

Eine Kolumne von Sylvia Pantel bei NRW-Direkt.

Düsseldorf-Süd,11. Juli 2017

Vergangene Woche trafen sich die Staats- und Regierungschefs der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, den G20, in Hamburg. Das Gipfeltreffen diente dem zwischenstaatlichen Austausch über internationale Wirtschaftsprobleme, Klimaziele und Finanzsysteme. Das Treffen wurde jedoch von massiven Gewaltausschreitungen durch die linksextreme Szene überschattet. 20.000 Polizisten aus der ganzen Republik waren am Wochenende in der Hansestadt im Einsatz, um gewalttätige Extremisten in Schach zu halten.

Die erschreckenden Bilder von zerstörten und geplünderten Geschäften und zahlreichen brennenden Autos haben ganz eindeutig gezeigt, dass der Linksextremismus in Deutschland ein reales Problem ist, dem in den letzten Jahren viel zu wenig Beachtung geschenkt wurde. Bei den Ausschreitungen konnte man verfolgen, wie wahllos Gewalt ausgeübt und Eigentum zerstört wurde. Dabei wurden Autos und Läden von normalen Leuten zerstört, nicht von den Reichen.

Linksextremismus darf nicht verharmlost werden

Linksextremistische Gruppierungen lehnen den Staat und unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung ab. Die autonomen Gruppierungen lehnen jede Form von staatlichen oder gesellschaftlichen Normen und Werten ab. Bei der Erreichung ihrer Ziele schrecken sie nicht vor Gewaltanwendung zurück. Sie rechtfertigen Gewalt als ein angeblich erforderliches Mittel gegen den Staat, der ihrer Ansicht nach lediglich unsere Ausbeutung und Unterdrückung zum Ziel hat.

In den letzten Jahren haben linksextremistisch motivierte Straftaten stark zugenommen. 2012 wurden rund 3.000 Straftaten mit linksextremistischen Motiven in Verbindung gebracht. Bei diesen Straftaten richtete sich die Gewalt in 471 Fällen direkt gegen Polizisten. Inzwischen hat sich die Gesamtzahl der linksextremistischen Straftaten fast verdoppelt und in mehr als 1.000 Fällen wurde Gewalt gegen Polizisten registriert. Nahezu alle Gewalttaten mit mutmaßlich linksextremistischem Hintergrund gehen von sogenannten autonomen Gruppierungen aus. Meist planen und führen sie diese Aktionen, vor allem Brandstiftungen und Sachbeschädigungen, im Verborgenen aus. Immer öfter begegnen sie jedoch Einsatzkräften der Polizei mit roher Gewalt und gehen mit extremster Brutalität gegen die Beamten vor.

Die jüngsten Ereignisse in Hamburg, aber auch Gewalttaten der letzten Jahre, wie etwa die brutalen Proteste gegen die EZB-Einweihung im Frühjahr 2015 in Frankfurt am Main oder immer wiederkehrende gewalterfüllte Auseinandersetzungen auf der Rigaer Straße in Berlin haben gezeigt, dass hier unbedingt gehandelt werden muss. Die Kritik, die von der Opposition gegenüber den Einsatzkräften in Hamburg geäußert wurde, ist inakzeptabel. Menschen, die ihr Leben für unsere Sicherheit riskieren, haben meine vollste Anerkennung – ich bin den Männern und Frauen der Polizei dankbar für ihren außerordentlichen Einsatz und für den besonderen Mut, den sie bewiesen haben.

Extremismusprävention darf nicht einseitig sein

Seit vielen Jahren wurde der Fokus in Deutschland allein auf den Rechtsextremismus gerichtet. Meine Einwände, dass jede Form von Gewalt zu bekämpfen sei, wurden relativiert oder verharmlost. Jede Form von Extremismus, ob rechts, links oder religiös motivierter Extremismus, ist zu bekämpfen. Die ehemalige Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) führte richtigerweise eine sogenannte Demokratieerklärung ein, die auch als Extremismusklausel bezeichnet wurde. Diese forderte von Organisationen, die im Kampf gegen Extremismus staatliche Fördermittel bezogen, ein klares Bekenntnis zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Zusätzlich mussten sich diese verpflichten, nicht mit extremistischen Organisationen zu kooperieren. Diese Klausel wurde jedoch von der letzten Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) wieder abgeschafft.

Nach ihrer Amtsübernahme stellte Ministerin Schwesig Projekte zur Bekämpfung von Linksextremismus mit der Begründung der mangelnden Notwendigkeit ein und legte den Hauptschwerpunkt auf die Bekämpfung des Rechtsextremismus. Bis dahin waren von den über 40 Millionen Euro, die zur Verfügung standen, kaum eine halbe Million in Projekte geflossen, die sich dem Kampf gegen Linksextremismus widmeten. In der Extremismusprävention muss genau nachvollzogen werden können, wohin unsere Gelder gehen und was damit gemacht wird. Ebenso brauchen wir Kontrollen, ob die laufenden Projekte zielführend und nachhaltig sind. Extremismus und Radikalisierung, besonders bei Jugendlichen, darf nicht verharmlost werden und kann durchaus durch gute Jugendarbeit und Aufklärung eingedämmt werden. Dazu müssen wir aber eben genau darauf schauen, wer Fördergelder für welche Zwecke erhält.

130 Projekte gegen Rechts-, aber nur eines gegen Linksextremismus

Die Verharmlosung linker Gewalt und die Abschaffung der Extremismusklausel haben autonomen Gruppierungen ihre Arbeit erleichtert und sie zum Teil sogar unterstützt. Bei den Ausschreitungen in Hamburg waren teilweise international vernetzte linke Gruppierungen beteiligt. Dem muss auf europäischer Ebene nun hart begegnet werden, es muss entsprechend kooperiert werden, etwa durch die Einrichtung einer paneuropäischen Extremistendatei. Generell sollte die gesamte Extremismusprävention neu ausgerichtet werden. Autonome Zentren müssen konsequent geschlossen und linksextremistische Gruppierungen zerschlagen werden. Das Förderprojekt „Demokratie leben!“ des Familienministeriums förderte zeitweise über 130 Projekte gegen Rechtsextremismus, aber nur ein einziges gegen den Linksextremismus.

Wie falsch diese Einschätzung war, sehen wir an den Ausschreitungen in Hamburg. Es ist wichtig, dass jetzt eine wirkungsvolle Extremismusprävention stattfindet, aber auch harte Strafen gegen diese linken Gewaltverbrecher verhängt werden. Sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene muss jede Form der Gewalt konsequent verfolgt und bestraft werden.

Einladung: Diskussionsabend mit Heinrich Zertik und Sylvia Pantel in Garath

Heimat – Identität – Glaube

Düsseldorf-Süd, 10. Juli 2017

Liebe Blog-Leserinnen und liebe Blog-Leser,

ich freue mich, dass mein Bundestagskollege Heinrich Zertik zu uns in den Düsseldorfer Süden kommt. Heinrich Zertik ist der erste russlanddeutsche Bundestagsabgeordnete. Unter dem Motto „Heimat – Identität – Glaube“ wird er zunächst über seine Erfahrungen im Bereich Aussiedler- und Vertriebenenpolitik berichten. Anschließend wollen wir mir dem CDU-Innenpolitiker diskutieren. Über Ihren Besuch würde ich mich freuen:

Heimat – Identität – Glaube
Mittwoch, 19. Juli 2017, 19 Uhr
Freizeitstätte Garath,
Fritz-Erler-Straße 21,
40595 Düsseldorf-Garath

Herzlichst

Ihre Sylvia Pantel

Bürgersprechstunde

Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel lädt zur Bürgersprechstunde für den Düsseldorfer Süden

Düsseldorf-Süd, 7. Juli 2017

Politischer Austausch in gemütlicher Atmosphäre – dazu lädt die Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel am Freitag, 21. Juli, in ihr Wahlkreisbüro in Urdenbach, Jägerei 2, ein. Im Rahmen ihrer Bürgersprechstunde steht die direkt gewählte Abgeordnete für den Düsseldorfer Süden zwischen 16 und 17 Uhr im persönlichen Gespräch Rede und Antwort. Interessierten gibt die CDU-Politikerin dabei die Möglichkeit, politische Fragen oder Anregungen zu äußern und sich dabei aus erster Hand über das aktuelle bundespolitische Geschehen zu informieren. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0211-757145.

Benefizspiel in Wersten: Familienfest trifft Fußballtradition

Fortuna Traditionsmannschaft gastiert am 15. Juli bei Wersten 04 – Rahmenprogramm für Jung und Alt

 Wersten, 4. Juli 2017

Auf Initiative der Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel empfängt der SV Wersten am Samstag, 15. Juli, die Traditionsmannschaft von Fortuna Düsseldorf zu einem Benefizspiel mit abwechslungsreichem Rahmenprogramm. Bei freiem Eintritt gibt es jede Menge Musik und Mitmachmöglichkeiten für die ganze Familie. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Jugend- und der Gemeindearbeit zugute.
Spiel, Spaß und vor allem legendenumwitterter Fußball – wenn der SV Wersten am Samstag, 15. Juli, auf seine schmucke Anlage am Scheideweg 26 bittet, dann kommen dort erlebnisfreudige Kinder ebenso auf ihre Kosten, wie ausgewiesene Fußballnostalgiker. Im Mittelpunkt steht ein namhaftes Aufeinandertreffen lokal und überregional bekannter Kult-Kicker: Die „Alten Herren“ von Wersten 04 treffen auf die Fortuna Traditionsmannschaft, Bundesliga-erprobte“ Schlachtrösser „auf nicht minder legendäre Ascheplatz-Helden.

Bei freiem Eintritt gibt es ab 12 Uhr ein abwechslungsreiches Mitmach-Programm für die ganze Familie: Torwandschießen, Kinderschminken, Glücksrad. Musikalische Live-Auftritte gibt es von den Rhine Guards Brass & Drums Corps Eller, den Düsseldorfer Stadttrompetern und den Werstener Fanfaren. Dazu ist die Tanzschule „Tanzbar“ vertreten. Für das leibliche Wohl wird mit Grillgut, Pommes, Waffeln, Kuchen und wohl temperierten Getränken gesorgt. Und dabei gibt es auch ein ganz besonderes Highlight: Die Düsseldorfer Traditionsbrauerei „Füchschen“ unterstützt die Veranstaltung durch ein „flüssiges Sponsoring“. Neben ihrem beliebten Altbier, gibt es auch das brandneue „Füchschen“-Pils. Um15 Uhr steigt dann das eigentliche Benefizspiel (2 x 35 Minuten Spielzeit).

Fortuna-Recken der letzten Jahrzehnte

Die Traditionsmannschaft des heutigen Zweitligisten, die altgediente Fortuna-Recken der letzten Jahrzehnte vereint, ist seit zwei Jahren aktiv und freut sich auf die Begegnung in Wersten. „Wir sind immer froh, in Düsseldorf etwas für Düsseldorfer machen zu können“, betont Traditionsmannschafts-Organisator Tom Koster, und fügt hinzu: „Eine solche Veranstaltung verbindet den gemeinsamen Spaß am Fußball mit dem Engagement für einen guten Zweck, und da sind wir natürlich mit besonderem Herzen dabei.“

Der „gute Zweck“ wird hier buchstäblich direkt vor Ort erfüllt, denn der Erlös der Veranstaltung kommt neben der Jugendarbeit von Wersten 04 auch der benachbarten Katholischen Kirchengemeinde St. Maria in den Benden zugute. Und das ist ganz im Sinne von Schirmherrin Sylvia Pantel, die das fußballerische Traditions-Treffen initiiert hat. „Es soll ein Tag werden, bei dem für alle Beteiligten der Spaß im Vordergrund steht“, so Pantel, „und mir macht’s besonders Spaß, wenn dabei noch etwas für unsere Kinder rumkommt.“

Spaß und Unterstützung für soziales Engagement im Stadtteil

Die Bundestagsabgeordnete möchte damit in ihrem Heimatwahlkreis gezielt Menschen unterstützen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen: „Solch ein Verein mit allein 400 Mitgliedern im Jugendbereich hat eine große soziale Funktion im Stadtteil. Gleiches gilt für die Gemeinde und ihre vorbildliche Arbeit. Beide leben das Miteinander, und genau darum soll es auch bei der Veranstaltung gehen.“

Das Lob an die Adresse seines Vereines, gibt Uwe Grüters gerne an Sylvia Pantel zurück: „Ein großes Dankeschön für die Organisation dieses Spiels!“ Der 2. Vorsitzende des SV Wersten bekräftigt: „Es ist wichtig, dass auch an die kleinen Vereine gedacht wird. Mit diesem Spiel bekommen wir eine besondere Gelegenheit, uns zu präsentieren. Und auch die finanzielle Unterstützung für die Jugendarbeit ist sehr wichtig.“

Damit die möglichst groß wird, hoffen Grüters und alle Beteiligten auf möglichst viele Besucher.

Lipödem-Behandlung weiter in der Warteschleife

Frauen Union Düsseldorf bleibt an dem Thema dran!

 

Düsseldorf, 4. Juli 2017

Schon seit einiger Zeit hat sich die Frauen Union Düsseldorf des Themas „Lipödem“ angenommen, einer Stoffwechselkrankheit, die mit großen körperlichen Veränderungen und hohem Leidensdruck einhergeht. (http://sylvia-pantel.de/unterschaetzte-volkskrankheit/)
Problematischerweise müssen die Betroffenen das einzige Verfahren, das langfristigen Erfolg verspricht, die sogenannte Liposuktion, selbst finanzieren. Deshalb kämpfen sie seit Langem um die Aufnahme dieser Behandlungsmethode in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Der aktuelle Stand: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat den Antrag auf Prüfung der Liposuktion bei Lipödem  angenommen und bereits im vergangenen Jahr von der Behandlung betroffene Medizinprodukthersteller aufgefordert, Stellung zu nehmen. Seitdem befindet sich das Verfahren im Unterausschuss Methodenbewertung zur Prüfung. Es soll jedoch noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Wir bleiben dran!

Bereits im Februar 2016 rückte Frauen Union Düsseldorf das Thema „Lipödem“ mit einer eigenen Veranstaltung in den Blickpunkt.