Musikschulkindergärten

Warum zögert die Stadt?

 

14. August 2016

Sylvia Pantel setzt sich erneut für die städtische Clara-Schumann-Musikschule ein. Andre Zalbertus und Sylvia Pantel sprechen über fehlende Musiklehrer, eine Erweiterung des Schulgebäudes und Musikschulkindergärten. Warum zögert die Stadt?

So voll war dat ja hier noch nie!

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Wolfgang Bosbach begeistert die CDU-Basis in Düsseldorf

 

Bilk, 10. August 2016

Besondere Konstellation, besonderer Gast – voller Erfolg: Drei Düsseldorfer CDU-Vereinigungen luden gemeinsam unter der Überschrift „Bundespolitik mit ganzer Kraft. Vollgas“ in die Handwerkskammer. Hauptredner Wolfgang Bosbach begeisterte rund 300 Besucher – und zeigte sich mit Bundestagskollegin Sylvia Pantel auf einer Wellenlänge.

„So voll war dat ja hier noch nie!“ – Der spontane Ausruf eines Medienschaffenden spiegelte die Gegebenheiten am Georg-Schulhoff-Platz wider. Tatsächlich platze der Konferenzsaal der  Handwerkskammer Düsseldorf am Mittwochnachmittag aus allen Nähten. Denn die Gemeinschaftsveranstaltung von Düsseldorfer Senioren Union, Frauen Union und CDA (Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft) hatte in Gastredner Wolfgang Bosbach ein echtes „Zugpferd“ am Start.

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Handwerkskammer-Präsident Andreas Ehlert („wir sind stolz, wenn unser Haus so voll ist“) bemerkte denn auch mit Blick auf den prominenten Gast, dass „Wolfgang Bosbach einer ist, der Orientierung geben kann“.  Ähnlich gelagert war das Vorwort des Düsseldorfer CDA-Vorsitzenden und Landtagsabgeordneten Peter Preuß, der Bosbach als einen Politiker einstufte, der Vertrauen verkörpere.

Und das unterstrich der Auftritt des CDU-Innenpolitikers eindrucksvoll. Bosbach („Heute bist Du schon ein Rebell, wenn Du bei Deiner Meinung bleibst“) hatte die Basis voll auf seiner Seite, redete Klartext. So bemängelte er die Tatsache, dass über 70 Prozent der Flüchtlinge ohne Papiere einreisen, und das Deutschland dabei nicht alle Möglichkeiten ausschöpfe, die Identität der Zuwanderer zu erfahren („Wir müssen wissen, wer in unser Land kommt“).

Mit Blick auf die Finanzpolitik der Europäischen Union forderte er, dass Deutschlands Integrationskosten in jährlich zweistelliger Milliardenhöhe berücksichtigt werden. Und er plädierte dafür, „selber zu unserer kulturellen Prägung zu stehen“. Eine gelingende gesellschaftliche Vielfalt könne es nur geben, wenn sie sich im Rahmen der hiesigen Verfassung bewegte. Sylvia Pantel, die Vorsitzende der Frauen Union Düsseldorf, zeigte sich vom Auftritt ihres Bundestagskollegen begeistert und könne „jeden Punkt unterschreiben“.

Gastgeber Klaus Egbers, Vorsitzender der Senioren Union (SU) Düsseldorf, bezeichnete Bosbachs Besuch als „absolutes Highlight“. Sein besonderer Dank galt Mitgastgeberin Sylvia Pantel, die über ihren engen Draht zu dem viel gefragten Politiker Bosbach dessen Teilnahme an der SU-Veranstaltungsreihe ermöglicht hatte. „Für mich ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen“, bekannte Egbers, und die „super Resonanz der Anwesenden“ zeige ihm:  „Wolfgang Bosbach ist nicht nur mein Lieblingspolitiker.“

Die Besucher-Resonanz, sowohl in Sachen Anzahl, als auch in Sachen Diskussionsbeteiligung, stimmte auch Sylvia Pantel hochzufrieden. Sie forderte die Anwesenden auch weiterhin zum politischen „Mitmischen“ auf. Eine Veranstaltung, wie die am Mittwoch, dürfte dazu erheblich beitragen.

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Kamper Acker

Treff mit Beratungsangebot für Suchtkranke geplant

 

Holthausen, 6. August 2016

Die Situation am Kamper Acker in Holthausen ist schwierig. Sylvia Pantel hat einen Verbesserungsvorschlag. Andre Zalbertus und Sylvia Pantel sprechen über diese Idee.

—> RP-Online: Treff am Kamper Acker für Suchtkranke

Integration: Unsere Freiheitswerte und Bürgerrechte sind nicht verhandelbar

Wer in Deutschland lebt, muss sich auch mit den deutschen Werten und der deutschen Kultur identifizieren.

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Düsseldorf-Süd, 5. August 2016

Liebe Blog-Leserinnen und liebe Blog-Leser,

haben wir bei der Integration der Türken in Deutschland versagt? Diese Frage muss man sich stellen, wenn zehntausende türkischstämmige Menschen in Deutschland Herrn Erdogan als „ihren Präsidenten“ bezeichnen und sich ein aggressiver türkischer Nationalismus und der politische Islam in einigen Bereichen unserer Gesellschaft ausbreiten. Für mich bedeutet Integration, dass in Deutschland lebende Menschen sich klar zu unseren Werten und Gesetzen bekennen. Schon 2014 habe ich mich gegen die doppelte Staatsbürgerschaft gestellt und gegen sie gestimmt – übrigens damals als eine von nur vier Unionsabgeordneten. Gerade für die Kinder von Einwanderern sollten die deutsche Staatsbürgerschaft erstrebenswert sein, denn damit zeigen sie, wem ihre Loyalität gilt.

Die Entwicklungen der vergangenen Monate zeigen leider sehr deutlich, dass wir uns klarer und deutlicher zu unseren Werten bekennen und gegen eine Einflussnahme durch den politischen Islam stellen müssen. Islamistischer Terror, der Zerfall der Demokratie in der Türkei und der andauernde Krieg im Nahen und Mittleren Osten müssen uns wachsam machen. Wachsam gegenüber Entwicklungen, bei denen die Freiheit und Sicherheit in unserem Land in Gefahr sind.

Religionsfreiheit ist ein wichtiges Grundrecht und ich habe mich von jeher dafür ausgesprochen, dass jeder in Deutschland seine Religion so ausleben kann, wie er mag. Dies gilt aber nur, solange dadurch andere Menschen nicht beeinträchtigt werden. Genau so, wie wir als Gesellschaft in den 90er Jahren erkannt haben, dass von Rechtsextremisten Gefahr für unsere Demokratie droht, müssen wir uns heute aus dem gleichen Grund gegen den politischen Islam stellen.

Die Ausübung einer Religion für sich ist das Eine. Wenn eine Religion aber Ursache für Machtstreben, Unterdrückung und Hass auf Andere wird, dann müssen wir dem entschieden gegensteuern. Häufig wird von manchen so getan, als stünden die Begehrlichkeiten religiöser Minderheiten über unseren Grund- und Freiheitsrechten. Das ist falsch! Keine Religion steht in Deutschland über dem Gesetz. Es ist ein Skandal, wenn in einigen Städten in unserem Land nicht mehr die ordentlichen Gerichte als zuständig anerkannt werden, sondern muslimische Parallelgesellschaften mit selbsternannten „Friedensrichtern“ ihr Scharia-Recht ausüben.

Unsere Freiheitswerte und Bürgerrechte sind nicht verhandelbar. Daher sehe ich auch keine Zukunft für die Türkei in der Europäischen Union. Die Türkei war lange Zeit ein stabiler und verlässlicher Partner und Nachbar an der Grenze Europas. Derzeit entwickelt sich das Land aber hin zu einem autoritären Regime, in dem nur noch der Wille von Präsident Erdogan zählt. Als Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte beobachte ich die Aushöhlung von Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit sowie den Einfluss konservativer Muslime in der Türkei mit Sorge. 

Die in Deutschland lebenden Türken müssen sich auch mit den deutschen Werten und der deutschen Kultur identifizieren. Das ist echte Integration. Wir hören immer wieder von türkischen Parallelgesellschaften und erleben, wie türkische Rechtsextreme, die „Grauen Wölfe“, durch Straßen in NRW marschieren. Ich habe die Sorge, dass türkische Nationalisten auch über muslimische Gruppen innerhalb der CDU Einfluss auf die Politik bekommen könnten.

Trotz aller Kritik, die aktuell viele Bürger an Europa und auch der deutschen Politik haben: Nie haben wir in Deutschland so gut, so frei und so sicher gelebt, wie in den letzten Jahren. Diese Freiheit und diese Sicherheit verteidigen wir – Bürger wie Politiker – am besten durch eine eindeutige und klare Haltung. Dazu gehört, dass wir uns eine falsch verstandene Toleranz abgewöhnen und uns klar gegen Vereine wie DiTiB, UETD, Milli Görüs und ATIB stellen, die in Deutschland als Handlanger Erdogans dessen türkisch-nationalistische Politik in die türkischen Gemeinschaften tragen. Gleiches gilt auch für den Umgang mit der Gülen-Bewegung.

Zur klaren Haltung gehört auch, dass wir Burka und Vollverschleierung als Zeichen von Unfreiheit und Unterdrückung von Frauen nicht akzeptieren. Und dazu gehört, dass jeder Flüchtling, der in unser Land kommt, sich ohne irgendeine kulturelle Sonderregelung an die Gesetze halten muss.

Nur so können wir unsere freie und offene Gesellschaft erhalten und sie gemeinsam leben.

Herzlichst

Ihre Sylvia Pantel

RRX hält in Benrath

Kabinett beschließt Bundesverkehrswegeplan

 

Berlin, 3. August 2016

Eine besonders gute Nachricht kommt heute aus dem Kabinett! Dort wurde der Bundesverkehrswegeplan und damit auch der Haltepunkt für den Rhein-Ruhr Express (RRX) in Düsseldorf Benrath beschlossen.
Im Bundesverkehrswegeplan steht, wie insgesamt 270 Milliarden Euro bis 2030 durch den Bund bereitgestellt werden, um die Infrastruktur in unserem Land zu verbessern.

Sommer-Talk #2

Was sagt Sylvia Pantel dazu?

 

Holthausen, 30. Juli 2016

Im vergangenen Monat ist viel passiert. Was sagt Sylvia Pantel dazu? Andre Zalbertus und Sylvia Pantel sprechen über die aktuellen Ereignisse und die gegenwärtige Stimmung im Land.

Sylvia Pantel zur Erdogan-Demo am Sonntag in Köln

Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit und den Einfluss konservativer Muslime in der Türkei beobachte ich mit Sorge.

 

Berlin, 30. Juli 2016

„Das Demonstrationsrecht ist ein wichtiges Grundrecht für die Bürger unseres Landes. Solange nicht zu Hass und Gewalt aufgerufen wird, müssen wie auch die Demonstrationen ertragen, die uns politisch zuwider sind“, betont die Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel anlässlich der Demonstration für den türkischen Präsidenten Erdogan in Köln.

„Die Türkei war lange Zeit ein stabiler und verlässlicher Partner und Nachbar an der Grenze Europas. Derzeit entwickelt sich das Land aber hin zu einem autoritären Regime, in dem nur noch der Wille von Präsident Erdogan zählt. Als Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte beobachte ich Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit und den Einfluss konservativer Muslime in der Türkei mit Sorge“, erklärt Sylvia Pantel weiter. Der Abgeordneten ist wichtig, dass sich die in Deutschland lebenden Türken auch mit den deutschen Werten und der deutschen Kultur identifizieren. „Wir hören immer wieder von türkischen Parallelgesellschaften und erleben, wie türkische, rechtsextreme Nationalisten, die Grauen Wölfe, durch Straßen in NRW marschieren.“ Sylvia Pantel ist darüber hinaus besorgt, dass türkische Nationalisten auch über muslimische Gruppen innerhalb der CDU Einfluss auf die Politik bekommen könnten. Seit mehreren Jahren schon wendet sich die Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der Frauen Union Düsseldorf gegen türkische Nationalisten in den eigenen Reihen der CDU NRW.

—> Beitrag von Sylvia Pantel bei NRW jetzt