Zwei Jahre sind erst der Anfang!

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Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel zieht positive Bilanz

 

Wersten, 17. September 2015

Im voll besetzten Werstener Hof, diskutierte Sylvia Pantel am Donnerstagabend über aktuelle Themen. Dabei stand die Flüchtlingskrise ganz oben auf der Liste. „Es hat mich gefreut zu hören, wie viel Hilfsbereitschaft bei den Besuchern zum Ausdruck kam“, resümierte die Abgeordnete nach der Veranstaltung. „Ich sehe aber auch, dass wir die Sorgen und Bedenken der Bürger ernster nehmen müssen als bisher. Aufnahme- und Hilfsbereitschaft der Bevölkerung werden nicht anhalten, wenn wir es nicht schaffen, klare Strategien zu formulieren und bestehende Gesetze konsequent anzuwenden!“

2JahreBundestagSylvia Pantel, die bis in die späten Abendstunden mit ihren Gästen diskutierte, hatte zuvor über ihre Arbeit im Familienausschuss des Deutschen Bundestages berichtet. Besonders die familienpolitischen Erfolge wie Mütterrente und Elterngeld Plus hob die Abgeordnete für den Düsseldorfer Süden hervor. „Ziel unserer Familienpolitik ist immer die Wahlfreiheit der Eltern. Der Staat muss die Rahmenbedingungen schaffen, damit Familien in diesem Land gerne Kinder bekommen. Über dreißigtausend Geburten mehr als im Vorjahr zeigen, dass wir in der unionsgeführten Bundesregierung die richtigen Impulse setzen“, so Sylvia Pantel weiter. Auffällig war die große Zahl von jungen Besuchern unter den über 70 Gästen an diesem Abend. Mitglieder der Schüler Union, Jungen Union, Frauen Union und Senioren Union zeigten eindrucksvoll, dass die Gliederungen der CDU in Düsseldorf gut kooperieren. Es war Sylvia Pantel anzumerken, dass sie gerne mehr über die vielfältigen Themengebiete referiert hätte, die ihr Alltag als Abgeordnete umfasst. Gerade in der Familienpolitik, einem so wichtigen und viel zu häufig unterschätzten Politikfeld, sei eine Menge zu tun und die Auswir-kungen auf jeden Einzelnen im Raum groß. Häufig aber dominierten die eher tagesaktuellen Themen die politische Debatte.

Ein besonders spannendes Thema war für die Zuhörer auch ihr Bericht zum Prostituiertenschutzgesetz, welches sie als Berichterstatterin der Unionsfraktion betreut. „Ich war überrascht, wie gut die Bürgerinnen und Bürger über dieses Thema informiert sind und wie spezifisch die Nachfragen waren, wie wir die Frauen in diesem Gewerbe schützen wollen“, betonte die Abgeordnete. Nach kurzen Ausführungen zur politischen Arbeit in Berlin und einer Erläuterung, weshalb sich Sylvia Pantel in ihrem „Nein“ zu den Griechenlandhilfen bestätigt sieht, wurde dann auch die Flüchtlingskrise in Europa schnell zum bestimmenden Thema des Abends. Die Abgeordnete, die sich selbst schon mehrere Flüchtlingsunterkünfte in ihrem Wahlkreis angesehen hat, verwies dann auch auf den Zwiespalt, in dem sich Politik und Gesellschaft in dieser Situation befänden. Einerseits könne man niemanden abweisen, der von Krieg und Terror verfolgt sei, andererseits seien die Möglichkeiten Deutschlands irgendwann an einem gewissen Punkt eben auch begrenzt. Seien es nun Unterbringungskapazitäten oder die Integrationsfähigkeit der Bevölkerung.

„Die Bürgerinnen und Bürger wollen keine zu einfachen Antworten. Sie können mit unbequemen Wahrheiten umgehen. Wir als Politik sind gefordert, Konzepte zu liefern, die langfristige Lösungen finden und sich nicht nur auf tagesabhängige Stimmungen beziehen“, schloss die Abgeordnete ihr Fazit zur Flüchtlingsfrage ab.