Rundbrief – Nr. 1

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Sylvia Pantel berichtet persönlich über ihrer Arbeit als Bundestagsabgeordnete:

Wahlergebnis, erste Bundestagssitzung, Mandat im Stadtrat, Schulpolitik, Koalitionsverhandlungen.

Berlin, 22. Oktober 2013

Liebe Blog-Leserinnen und Blog-Leser,

mit diesem ‚Brief‘ melde ich mich das erste Mal als neugewählte Abgeordnete des 18. Deutschen Bundestages. Ich möchte mich zunächst für das große Vertrauen bedanken, das Sie mir als Direktkandidatin mit 40,75% der Stimmen im Wahlkreis Düsseldorf-Süd entgegengebracht haben.

Mein Herz schlägt nach wie vor für Düsseldorf. Hier habe ich nicht nur meine Heimat, sondern war auch neun Jahre Ratsfrau der Stadt. Meine mir anvertrauten Aufgaben werde ich ordentlich abwickeln und meine Anliegen zum guten Ende bringen. Und nach der Regierungsbildung werde ich wie vereinbart von meinem Ratsmandat zurücktreten, um mich meinen Aufgaben im Bundestag voll widmen zu können.

Heute nun fand, nach einem Gottesdienst in der St. Hedwig-Kathedrale, die konstituierende Sitzung des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude in Berlin statt. Eine bewegende Erfahrung, die mir Verpflichtung ist und Kraft gibt anzupacken.

Ich werde mich nun in Berlin für die Düsseldorfer und Ihre Anliegen und für die, für mich zentralen Themen einsetzen. Dazu gehört auf Bundesebene weiterhin die gerechte Bewertung der Erziehungszeiten von Müttern, die vor 1992 ihre Kinder bekommen haben.

Aber auch auf Landesebene bleibe ich politisch engagiert. Die Bildungspolitik ist für mich, als Grundlage für ein eigenständiges Leben, nach wie vor wichtig. Unterschiedliche Talente sollten weiterhin von differenzierten Bildungsangeboten bedient werden. Eine bessere Lehrerausbildung zu fordern, ohne sich um den Unterrichtsausfall zu kümmern, wie es die rot-grüne Landesregierung macht, ist nicht hilfreich. Es ist schade, dass die Anstrengungen der damals CDU-geführten Landesregierung gegen den Unterrichtsausfall, unter Rot-Grün wieder zurück gefahren werden und die schlechten Ergebnisse auf die Lehrerausbildung geschoben werden. Schließlich gilt: Kein Unterricht ist der schlechteste Unterricht. Es ist zu hoffen, dass unser gewachsenes, differenziertes Schulangebot in NRW Bestand hat. Der große Protest, auch der CDU in Düsseldorf gegen die Abschaffung der Förderschulen hat Wirkung gezeigt, so dass ein Großteil des Förderschulangebots erhalten bleiben kann.

Auch wenn die Findung einer Koalition noch Zeit in Anspruch nehmen wird, so ist für mich klar: Es wird demokratische Kompromisse geben müssen. Es muss aber auch erkennbar bleiben, dass die Union mit unserer Kanzlerin der klare Sieger des Wahlabends vom 22. September ist und dass die Bürger damit auch über Grundsätze der Politik abgestimmt haben.

Ich möchte für Sie und Ihre Anliegen ein offenes Ohr haben. Melden Sie sich also gerne jederzeit bei mir und meinen Mitarbeitern in Berlin und im Wahlkreis. Mit einem solchen regelmäßigen Rundschreiben werde ich mich zum Ende der Sitzungswochen des Deutschen Bundestages bei Ihnen melden und Ihnen über meine Arbeit berichten. Ich wünsche Ihnen eine gute Woche.

Herzlichst, Ihre Sylvia Pantel

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