Pressefreiheit durch Terror nicht einschränken lassen

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Durch einen Anschlag auf das Pariser Satiremagazin ‚Charlie Hebdo‘ werden zwölf Menschen getötet und mehrere schwer verletzt

Düsseldorf-Süd, 8. Januar 2015

Liebe Blog-Leserinnen und Blog-Leser,

charliehebdoder Anschlag auf die Redaktionsräume des französischen Magazins ‚Charlie Hebdo‚ lässt uns fassungslos innehalten. Unser Mitgefühl gilt den Familien der Opfer. Wir stehen an der Seite unserer französischen Freunde wenn wir sagen, dass niemand unsere Werte der freien Rede und der Freiheit der Presse durch Akte des Terrors wird einschränken können. Wir denken in diesen Tagen an die Worte des damaligen norwegischen Ministerpräsidenten Stoltenberg, der am Abend des grausamen Massakers von Utoya und Olso am 22. Juli 2011 vor die Presse trat. Die einzige Reaktion auf einen Angriff auf unsere Werte, unsere Demokratie und unsere Freiheit kann sein, dass wir auf Gewalt mit mehr Demokratie, auf Unfreiheit mit mehr Freiheit reagieren. Unseren Werten auch in schwersten Stunden treu zu bleiben und unseren Rechtsstaat mit aller Konsequenz zu verteidigen, das schulden wir den Opfern des gestrigen Tages.

Ihre
Sylvia Pantel

[Die Karikatur erschien in Charlie Hebdo nach einem Brandanschlag auf deren Redaktion. Der Titel lautet „Liebe ist stärker als Hass“.]