Kein generelles Fahrverbot für Diesel

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Schlechte Luft: Gericht fordert Düsseldorf zum Handeln auf

Düsseldorf-Süd, 18. September 2016

Die gerichtlich verordnete Verbesserung der Luftwerte in Düsseldorf sollte nicht mit einem generellen Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in Angriff genommen werden. Ein solches Verbot nämlich hätte erhebliche Probleme für Gewerbetreibende wie Berufspendler zur Folge – und damit massive Einschnitte für die ganze Stadt und ihre Bewohner. Besonders Bauwirtschaft und Handwerk wären betroffen, zumal die Hersteller häufig noch gar keine ausgereiften Alternativen zu den Dieselfahrzeugen anbieten.

Gerade das Baugewerbe hat schon oft genug im Tagesgeschäft mit schweren Hürden zu kämpfen (fehlende Park- und Verkehrsgenehmigungen, Behinderungen bei der Arbeitsstellen-Zufahrt etc.) und würde mit einer solchen Regelung zusätzlich unverhältnismäßig stark beeinträchtigt.

Nicht umsonst sprechen sich Spitzenverbände und Experten aus Handwerk, Industrie und Kommunen gegen ein solches „Diesel-Verbot“ aus. Dem kann ich mich nur anschließen.Hier darf es keine Schnellschüsse geben, die dann Arbeitsplätze in unserer Stadt gefährden können.

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