Kein Geld für Ditib

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Sylvia Pantel begrüßt Förderungs-Stopp für Ditib-Sozialprojekte

Düsseldorf-Süd, 16. März 2017

Die Bundesregierung hat die staatliche Förderung für die Beteiligung des islamischen Dachverbands Ditib an drei Sozialprojekten gestoppt. Das Bundesfamilienministerium bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht des „Hamburger Abendblatts“. Bereits seit Januar fließt kein Geld mehr. Insgesamt hätten für die Projekte in diesem Jahr rund eine Million Euro aus dem Bundeshaushalt kommen sollen.

Ein Sprecher des Ministeriums begründete den Schritt gegenüber der Zeitung direkt mit den vorangegangenen Skandalen und Spitzel-Vorwürfen. Es sollten nun die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden abgewartet werden, ehe über eine Wiederaufnahme der Förderung entschieden wird.

Das Ministerium betonte, der Dialog solle aufrecht erhalten werden. In den Moscheegemeinden leisteten Ehrenamtliche „wichtige und gute Arbeit, nicht zuletzt mit dem Ziel einer gelingenden Integration“. Einflussnahme oder Instrumentalisierung aus dem Ausland hätten jedoch „nichts mehr mit dem Ausdruck einer religiösen Selbstbestimmung zu tun“.

Sylvia Pantel teilt die Einschätzung des Ministeriums und begrüßt diesen Schritt: „Wer dafür Unterstützung bekommt, muss sich auch um die Integration verdient machen, und dazu gehört selbstredend, auf dem Boden unserer freiheitlichen Grundordnung zu stehen. Diesen Nachweis muss die Ditib nun erst einmal neu erbringen.“