Freiwillige Helfer in Krisenmanagement und Katastrophenschutz

Print Friendly, PDF & Email

Ohne ehrenamtliches Engagement ist unser Gemeinwesen nicht denkbar

Berlin, 15. April 2016

Liebe Blog-Leserinnen und liebe Blog-Leser,

Engagement und Ehrenamt standen in dieser Woche thematisch ganz oben auf meiner Terminliste. Am Dienstag war ich bei einem parlamentarischen Forschungsfrühstück zu den Ergebnissen des Projekts „Professionelle Integration von freiwilligen Helfern in Krisenmanagement und Katastrophenschutz (INKA)“. Die Experten aus Forschung und Hilfsdiensten wie Rotem Kreuz und THW haben uns darüber berichtet, wie die ehrenamtlichen Helfer im Katastrophenschutz eingesetzt werden. Ohne ehrenamtliches Engagement ist unser Gemeinwesen nicht denkbar. Nach der neusten Studie zu ehrenamtlichem Engagement in Deutschland, dem „Freiwilligensurvey“, der in dieser Woche vorgestellt wurde, engagieren sich 31 Millionen Menschen in ihrer Freizeit in der Freiwilligen Feuerwehr, im Sport, als Elternvertreter in der Schule, in der Schüler-Nachhilfe oder beim Vorlesen im Kindergarten oder im Seniorenheim. Das sind 44 Prozent der Menschen ab 14 Jahren und zehn Prozent mehr als noch vor 15 Jahren. Sie alle machen Deutschland zu dem lebenswerten Land, das wir so schätzen. Mit meinen Kollegen habe ich im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement darüber beraten, wie wir die Angebote sich freiwillig zu engagieren noch besser bekannt machen können. Die Freiwilligen in den Hilfsorganisationen suchen genauso Nachwuchs, wie die Brauchtumsvereine, die unser kulturelles Leben auch in einer Großstadt wie Düsseldorf prägen.

Den Überblick über die Ergebnisse der gesamten Studie hat das Familienministerium hier zur Verfügung gestellt.