Christenverfolgung – großes Problem mit wenig Beachtung

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Sylvia Pantel rückt Thema als Diskussionsgast beim Katholikenrat in den Fokus

 

Düsseldorf, 30. August 2017 

Auf Einladung des Katholikenrates Düsseldorf war Sylvia Pantel am Mittwochabend Teilnehmerin einer öffentlichen Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl. Ein Kernthema im vollbesetzten Maxhaus hieß „Christenverfolgung“ – nicht zuletzt, weil es auch schon in Deutschland angekommen ist.

Während Religionsfreiheit hierzulande ein hohes und geschütztes Gut ist, sieht es anderorts deutlich anders aus. Laut aktuellen Zahlen werden mehr als 200 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt, womit Christen die weltweit am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft sind. Im Gegensatz zu manchem offensichtlich davon überraschten Teilnehmer der Runde, zeigte sich Pantel mit dieser Problematik vertraut.

„Das Problem Christenverfolgung ist uns bekannt und der Austausch dazu ist da“, so die Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete mit Blick auf die Anstrengungen ihrer Fraktion zu dem Thema. So haben CDU und CSU erfolgreich darauf gedrungen, einen EU-Sonderbeauftragten für Religionsfreiheit einzusetzen und fordern zusätzlich einen eigenen Religionsbeauftragten auf Ebene der Bundesregierung, um dem Thema in Zukunft noch mehr Nachdruck zu verleihen.

Dass die Bedrohung von Christen längst nicht mehr nur ein Phänomen in fernen Ländern ist, sondern mitten in Deutschland passiert, darauf wies die CDU-Politikerin nachdrücklich hin. „Es kann nicht sein, dass Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt wurden und auf der Flucht sind, bei uns weiterhin Bedrohung und Gewalt ausgesetzt sind“, richtete Pantel den Blick auf den fehlenden Schutz von Christen in Flüchtlingseinrichtungen – und bezog dazu klar Stellung: „Wer hier bleiben möchte, muss wissen, dass man hier friedlich zusammenlebt – auch mit Menschen anderer Glaubensrichtungen.“