Mehrgenerationenhaus in der ehemaligen Hoffungskirche

Das bereits bestehende Mehrgenerationenhaus der Initiative Hell-Ga in der Ricarda-Huch-Straße leistet seit vielen Jahren hervorragende Arbeit. Hell-Ga mietete daher zusätzlich einige Räume der ehemaligen Hoffnungskirche an. Vor anderthalb Jahren musste die Kirchengemeinde ihre Immobilie jedoch zum Kauf anbieten. Hell-Ga war es leider nicht möglich das Gebäude zu kaufen; also suchte man einen Mitstreiter und wurde, mit dem ebenfalls in Garath aktiven SOS-Kinderdorf, auch fündig. Das SOS-Kinderdorf ist bereit die ehemalige Kirche zu kaufen und die Arbeit dort mit Hell-Ga gemeinsam fortzusetzen.

Bis heute wurde schon ein gemeinsames Nutzungskonzept entwickelt und eine Bauvoranfrage an die Stadt Düsseldorf gestellt. Das kostete Hell-Ga und das SOS-Kinderdorf viel Geld. Ebenfalls gibt es seit anderthalb Jahren Verhandlungen zwischen der evangelischen Gemeinde und dem SOS-Kinderdorf über den Verkauf der ehemaligen Kirche. Doch heute zeigt plötzlich die Caritas Interessen an einem Kauf. Sie möchte das Gebäude abreißen und auf dem Grundstück ein Pflegeheim errichten.

Das Pflegeheim der Caritas dient sicher einer guten Sache, aber muss es ausgerechnet an dieser Stelle gebaut werden?

Ich glaube, dass man für den derzeitigen Konflikt eine Lösung finden kann:
Hell-Ga und SOS-Kinderdorf sollten ihre Planungen weiter am bisherigen Ort umsetzen dürfen und die Caritas sollte – mit Unterstützung der Politik – einen Alternativstandort suchen.

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